Meine Bücher

50 Jahre Elisabeth-Krankenhaus Rheydt

"Die Städtischen Kliniken sind ein bedeutender Bestandteil der Mönchengladbacher Kliniklandschaft. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Rheinisch-WestfälischHochschule Aachen fällt der Klinik eine wichtige Rolle in der Aus- und Weiterbildung zu. Und die Bedeutung für die medizinische Versorgung der Bürger reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus", schreibt der Mönchengladbacher Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in einem Vorwort, zu dem Buch, das zum 50jährigen Bestehen des Elisabeth-Krankenhauses Rheydt erschienen ist. Texte und Layout sind von Friedhelm Ruf. Im Buch wird die Geschichte des Krankenhauses behandelt, und die einzelnen Abteilungen werden vorgestellt. (104 Seiten, erschienen im Januar 2017)

Der rheinische Kardinal

Mein Buch mit dem Titel "Der rheinische Kardinal - Josef Frings - Seelsorger Brückenbauer" ist im Kölner Bachem Verlag erschienen. Es ist die Geschichte eines Mannes, dessen Name ein Tätigkeitswort wurde, als nämlich „fringsen“ im eiskalten Winter 1946/47 für das Organisieren von Kohlen stand. Aber den rheinischen Kardinal Josef Frings prägte nochmehr: Während des Nationalsozialismus stritt er für seine Kirche. In den Jahren nach dem Ende des Krieges wurde er zu einem Diplomaten, der mit den Besatzungsmächten verhandelte. Einen besonderen Namen machte sich der Kölner Kardinal auch beim II. Vatikanischen Konzil, zu dessen Wortführer er wurde. Josef Kardinal Frings verstand sich stets als Leutepriester mit rheinischer Sprache, Gemüt und Temperament. Aber Josef Frings steht auch dafür, dass er trotz allen Zweifels an der eigenen Unzulänglichkeit mutig und klar seinen Weg gegangenen ist, als Vertreter der Deutschen nach dem Krieg und Bischof der Weltkirche, der Papst Johannes XXIII. tatkräftig dabei half, die Fenster der Kirche zu öffnen. (512 Seiten, 1. Auflage: 2015, 2. Auflage: 2016)

Nüsser Narretei

„Nüsser Narretei“ ist der Titel, „Geschichte(n) vom Neusser Karneval“ ist der Untertitel des Buches, das aus Anlass des 44-jährigen Bestehens des Karnevalsausschusses erschienen ist. Im Buch steht der Neusser Karneval im Mittelpunkt. Der Autor Friedhelm Ruf, vielen Neusser Karnevalisten als langjähriger NGZ-Redakteur, Prologius beim Nüsser Ovend und Laudator bei Karnevalsveranstaltungen bekannt, hat sich auf Spurensuche begeben. Da geht es zum einen um die Ursprünge des Neusser Karnevals und seine gesellschaftliche Bedeutung im 19. Jahrhundert, da geht es zum anderen um den Karneval in unserer Stadt während der Zeit des Nationalsozialismus, ein Kapitel übrigens, das bis heute noch nicht beleuchtet wurde. Themen sind auch die Gründung des heutigen Neusser Karnevalsausschusses und die Zukunft des Karnevals in Neuss. Ergänzt wird das Werk durch zahlreiche Fotos sowie Gesprächen mit Zeitzeugen. (192 Seiten, erschienen im Jahr 2014)

Blick in die Seele der Stadt

„Blick in die Seele der Stadt“: So lautet der Titel des Buches, das vom Leben und Wirken des Neusser Malers und Grafikers Hermann Coßmann erzählt. Verwandte, Weggefährten, Bewunderer und Menschen, die sich einfach an einem Bild des Malers erfreuen, schildern ihre Nähe zu Hermann Coßmann und zu seinem Werk. Herausgeber des Buches sind die Neusser Heimatfreunde, die sich zum Ziel gesetzt haben, an Neusser Künstler zu erinnern und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Daher beschloss der damalige Vorsitzende der Heimatfreunde, Ernst Freistühler, ein Buch über Hermann Coßmann herauszugeben. Freistühler selbst ist auch im Buch vertreten, denn er und sein Bruder Johannes besitzen Bilder des Künstlers. Coßmann wurde am 23. November 1884 in Neuss geboren. Nach dem Besuch des Quirinusgymnasiums ging er an die damalige Kunstgewerbeschule in Düsseldorf, wo er Graphik und Malerei studierte. Besonderen Einfluss übte in dieser Zeit sein Lehrer Professor Fritz Helmut Ehmcke aus, der zu den führenden und stilbildenden Gebrauchsgraphikern der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg gehörte. 1910 setzte Coßmann sein Studium in München fort, bevor er sich als Graphiker in Köln niederließ. 1920 kehrte er nach Neuss zurück, wo er in vielfacher Weise künstlerisch tätig war, und wo er Lehrer an der gewerblichen Berufsschule in Neuss wurde. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1950 inne. Während seiner Lehrertätigkeit blieb er im Bereich der eigenen Gestaltung weiter aktiv. Gemeinsam mit Professor Busch gab er 1927 das Buch „Kunstschrift und Schriftkunst“ heraus. Der Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens von Hermann Coßmann liegt auf dem Gebiet der angewandten Grafik. Im Bereich seiner freien Arbeiten nehmen Neusser Motive einen breiten Raum ein, wobei insbesondere die Pferderennen, das Schützenfest und der Hafen die zentralen Bildthemen darstellen. Wer sich aber mit Coßmann beschäftigt, wird auch die Vielfalt des Künstlers feststellen, was sowohl die Technik als auch die Motive betrifft. Coßmann starb 1966 in Neuss. "Blick in die Seele der Stadt“ ist streng genommen kein historischer Abriss des Lebens von Hermann Coßmann. Dazu war die Quellenlage einfach zu dünn. So konnte vieles erst aus den Erinnerungen und Erzählungen von Verwandten und Bekannten recherchiert werden. Damit ist ein Stück der „Oral history“, der erzählten Geschichte, entstanden, genau da, wo eine solide historische Recherche nicht möglich war. Ergänzt wird die „Oral history“ durch Notizen aus Katalogen und Zeitungen sowie einigen wenigen Dokumenten aus dem Stadtarchiv. Entstanden ist eine journalistisch aufbereitete Lesegeschichte über den Maler und sein Werk, vor allem aber auch über Neusser, die seine Bilder und Zeichnungen lieben und schätzen.des Buches ist der Journalist Friedhelm Ruf. Er hat mit den im Buch genannten Teilnehmern Gespräche geführt und daraus die Texte gemacht. Unterstützt wurde er von Wolfgang Offelder, der den Großteil der Kunstwerke in seiner Galerie professionell abgelichtet hat. Die übrigen Fotos sind – neben einigen Aufnahmen aus Privatbesitz – von Friedhelm Ruf. (187 Seiten, erschienen 2011)

Koch mal für andere

Ich habe dieses Kochbuch Buch im Auftrag des Inner Wheel Clubs Düsseldorf Clara Schumann erstellt. (104 Seiten, erschienen 2011)

Ortsgeschichte des Roten Kreuzes

Das Deutsche Rote Kreuz in Korschenbroich feierte am 21. Mai 2011 sein 100jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass habe ich eine Broschüre erstellt, in der es um die Geschichte und um die aktuelle Situation des Ortsvereins des DRK geht. (54 Seiten, erschienen 2011)

Perspektive Stadt

Bei aller Unvollkommenheit: Gibt es ein besseres Organisationsmodell als die Stadt, die ein Gerüst für die Aktivierung aller Kräfte zur Erlangung einer guten Zukunft bereit hält? Der Stadt die Fähigkeit zu erhalten und sie immer wieder zu erneuern, die Kräfte ihrer Menschen, ihrer Unternehmen und Institutionen zu bündeln, muss Aufgabe aller werden. Dazu muss man begreifen, was die Stadt ausmacht und was sie zusammenhält. Das fängt mit dem Äußeren an, ihrem Bild, ihrer Gestalt, ihren Funktionen und mündet in dem politischen Willen, die Zukunft des Stadtlebens zu gestalten. Wir müssen begreifen, dass die Stadt nur dann eine Zukunft hat, wenn wir als aktive Bürger zu dieser Zukunft beitragen. Wir müssen lernen, was Stadt ist und bedeutet. Dazu soll dieses Buch beitragen. Herausgeber des Buches sind Rainer Danielzyk, Franz Pesch, Heinz Sahnen, Sigurd Trommer. Die Redaktion sowie das Layout des Buches übernahm Friedhelm Ruf. (300 Seiten, erschienen 2010)

Geschichte der Wasserversorgung im Rhein-Kreis

Die Kreiswerke Grevenbroich GmbH feierten im Juli 2009 ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass habe ich eine Broschüre erstellt, in der es um die Geschichte der Wasserversorgung und vor allem um die Geschichte der Kreiswerke Grevenbroich geht. (27 Seiten, erschienen 2009)

Mit Emilia zu Finlays Geheimnissen

Vor 20 Jahren errichtete die Kreissparkasse Grevenbroich die Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung. Ziele der Stiftung seit ihrer Gründung sind die Förderung der Denkmalpflege; Erwerb von Kunstgegenständen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden; Bereitstellung von Dauerleihgaben, Förderung von Wechselausstellungen sowie von Musik und Literatur. Außerdem werden Kunstpreise gestiftet und wissenschaftliche Publikationen unterstützt. Aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens gibt die Stiftung dieses Buch heraus, um vor allem die Projekte ins Bewusstsein zu rufen, die im öffentlichen Raum geschaffen wurden oder als Veranstaltungsorte vielen Menschen vertraut sind. Neben der vielfältigen Kunst im öffentlichen Raum hat die Stiftung darüber hinaus auch Kataloge und Bücher gefördert. Das Buch kann zum Radwanderführer genutzt werden. Dazu stehen jeder Kommune Karten voran, in denen die jeweiligen Ziele vermerkt sind. Dabei folgen die Karten keinem Wegeplan, sondern sie lassen dem Kunstinteressierten die Freiheit der Auswahl. Wer die Kunstwerke daheim bestaunen möchte, dem ist das Buch als ein Bildband zur eigenen Freude an die Hand gegeben. (141 Seiten, erschienen 2008)

Roman eines Lebens

Zum Wesen eines Biographen gehört es auch, dass er oder sie ab und zu im Hintergrund bleibt. Dies ist auch bei diesem Projekt geschehen. Im Jahr 2006 besuchte mich ein Privatmann. Er hatte den Wunsch, sein Leben und die Geschichte seiner Familie in einem Buch zu erzählen. Nach zahlreichen Interviews und Abstimmungen, was ins Buch sollte, habe ich diese Geschichte wie ein Roman geschrieben. Herausgekommen ist ein besonderes Werk mit 248 Fotos und 446 Seiten. Leider kann ich mit diesem tollen Buch nicht werben, das liegt in der Natur der Sache. So viel aber sei gesagt: Es ist ein ganz besonderes Geschenk. Diese Art der Privatbiografie biete ich natürlich auch für Privatleute an, die ein Buch unter ihrem Namen wünschen. Aber ebenso gilt mein Angebot für Unternehmen, Verbände, Vereinigungen - für alle, die etwas über sich zu erzählen haben und gerade in unserer schnelllebigen Zeit etwas von sich bewahren wollen. Denn auch heute gilt immer noch: Das Buch ist eines der langlebigsten Datenspeicher. (446 Seiten, erschienen 2008)

75 Jahre Nüsser Ovend

Die Heimatfreunde feiern. Es ist ein besonderer Geburtstag, der zum Feiern Anlass gibt. Mit 75 Jahren ist die Brauchtums- und Karnevalsgruppe (BKG) der Heimatfreunde aber noch jung genug, um ihre segensreiche Arbeit fortzusetzen. Denn ein Segen ist es, die Menschen zum Lachen zu bringen. Nicht von ungefähr gehört der Humor zu den Tugenden. Denn der Humor bewahrt uns vor dem Ernst, der verwerflich ist, weil er zu sehr auf sich selbst bezogen ist. In den vergangenen 75 Jahren haben es immer wieder Heimatfreunde geschafft, die Neusser und ihre Gäste vor dem Ernst zu bewahren. Nicht vor jenem Ernst, der den Beinamen „der Heitere“ im Namen führt. Auch von ihm erzählt dieser Teil der Heimatfreunde-Geschichte, von Ernst Freistühler und seinen Vorgängern, von den Rednern des Nüsser Ovends, von den Rekelieser-Trägern und von einem Verein, der Teil des Neusser Karnevals ist. Nicht alle Redner und Vereinsmitglieder konnten Berücksichtigung finden. Es fehlt es an Erinnerungen, zuweilen aber auch schlicht an Fotos. Doch ihnen allen, die in den vergangenen 75 Jahren die BKG stark gemacht haben, gilt der besondere Dank. Sie haben oft mit ihrem Lampenfieber gekämpft und sind dann doch auf die Bühne gegangen. Viele Jahre habe ich mich mit Hans Rütten am Nachmittag vor einem Nüsser Ovend getroffen, um uns auf unsere Auftritte einzustimmen. Und jedes Mal kam die Frage auf: Warum machen wir das überhaupt? Warum tun wir uns das an? Eine Antwort gab es darauf nicht. Die kam erst später am Abend, wenn der Auftritt gelungen und das Publikum im Saal begeistert klatschte. Dafür nämlich haben wir es getan, für die Freude des Publikums, aber vor allem auch für unsere. Denn ohne die eigene Freude kann der berühmte Funke nicht überspringen. Ich wünsche der BKG auch in Zukunft begeisterungsfähige Nüsser, die sich selbst und anderen Freude bereiten wollen. So wie es Sophie Tremblau einmal gedichtet hat: „Helau! Eer Nüsser Jecke all! Helau! Völl Freud’, völl Spass! Mer allemole rope jetz: So fass wie Nüss, halt fass!“ wünscht der Prologius der BKG Heimatfreunde (was damals der Autor war). (Teil 2 des Buches mit dem Teil Nüsser Ovend hat 109 Seiten, das Gesamtbuch mit dem Titel "Mit Neuss verbunden" hat 2709 Seiten, erschienen 2003)

Wir sind ein Club

Im Jahr 2005 feierte Rotaty International sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass habe ich im Auftrag des damaligen Governors Adolf Schätzlein ein Buch über den rotarischen Distrikt 1870 geschrieben. Dieser Distrikt umfasst den linken Niederrhein bis Grevenbroich, das Münsterland und Teile des Ruhrgebietes. /276 Seiten, erschienen 2005)

Grevenbroich - Bilder einer Stadt

Ich habe dieses Buch im Auftrag der Inhaberin der damaligen Grevenbroicher Bücherstube, Eva Krause, hergestellt. Die Fotos wurden von Sigrid Scheuss gemacht, Text und Layout sind von mir. (64 Seiten, erschienen 2004)